Auf der Grundlage der Thüringer Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen (Pflanzenabfall-Verordnung – PflanzAbfV -) vom 2. März 1993 (GVBl.S. 232), geändert durch die 1. Änderungsverordnung vom 9. März 1999 (GVBl. S. 240), ist das Verbrennen von trockenem, unbelastetem Baum- und Strauchschnitt im Wartburgkreis unter Beachtung nachfolgender Erläuterung in der Zeit vom 14.03.2009 bis einschließlich 28.03.2008 in Ausnahmefällen möglich.

Die Möglichkeit zum Verbrennen von Pflanzenabfällen trifft jedoch nur für nicht gewerblich genutzte Grundstücke und solche im Außenbereich zu, die nicht an die öffentliche Abfallentsorgung angeschlossen sind.
Bei den Grundstücken, die dem Anschluss- und Benutzungszwang an die öffentliche Müllentsorgung unterliegen, erfolgt die Entsorgung des Baum- und Strauchschnittes weiterhin durch das zuständige Beräumungsunternehmen im Rahmen von Straßensammlungen über den Abfallwirtschaftszweckverband (03695/673-404).
Jeder Bürger, der Baum- oder Strauchschnitt verbrennen möchte, ist verpflichtet, mindestens 2 Werktage vor der beabsichtigten Verbrennung dies der Gemeindeverwaltung anzuzeigen.
Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit können die Kommunalverwaltungen aus ihrer Ortskenntnis heraus zusätzliche Anordnungen zur gefahrlosen Verbrennung treffen. Eine schriftliche Genehmigung ergeht hierbei nicht.
Es dürfen zum Anzünden und zur Unterstützung des Feuers keine häuslichen Abfälle, Altreifen, Mineralölprodukte oder behandelte Hölzer benutzt werden.
Die Feuerstelle muss mindestens 50 m zu öffentlichen Straßen, 100 m zu Waldflächen, 20 m zu landwirtschaftlichen Nutzflächen mit leicht entzündbarem Bewuchs sowie 5 m zur Grundstücksgrenze entfernt sein. Das Verbrennen der Pflanzenabfälle darf das Wohl der Allgemeinheit nicht beeinträchtigen und keine erhebliche Belästigung der Nachbarschaft durch Rauch und Abgase hervorrufen.
Eine Feuerwache ist zu gewährleisten.

Für Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Sachgebietes Abfallrecht, Tel. 03695/616717, zur Verfügung.

gez. Krebs
Landrat